Eine kleine Tradition wird wiederbelebt: Wie in den Jahren vor Corona wird es zur DVM u10 wieder ein Rahmenturnier geben. Teams die die Qualifikation nicht geschafft haben, können daran teilnehmen. Ebenso sind u8 Teams aufgerufen sich zu melden. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat für das beste u8 Team einen Sonderpreis ausgelobt. Daher sind 10 der maximal 20 Plätze für u8 Mannschaften (Jahrgang 2018 und jünger) vorbehalten.

Während andere in den Herbstferien Urlaub machen, sind die Kaderkinder äußerst fleißig gewesen. Nach dem Trainingslager folgte vergangene Woche das Magdbeburger Open, bei dem an vier Tagen sieben Runden gespielt wurden. Während sich die Größeren im Ottonen-Open bewiesen, sammelten die Jüngeren in der Editha-Gruppe wertvolle Turniererfahrung.
Die meisten Punkte einfahren konnten Jakob Nönnig und Sebastian Haubold, die sich jeweils fünf Punkte erkämpften und damit einen guten 11. bzw. 15. Platz erreichten. Für einen Preis in der Jugendwertung reichte es knapp aufgrund der Zweitwertung, der Rating-Performance, nicht. Dafür konnte sich Laura Rössling über einen Presentkorb als Preis für die beste Dame im Ottonen-Turnier freuen.
Die Gesamtergebnisse und Sonderranglisten findet man auf der Website des Magdeburger Opens.
Ottonen Editha Sonderkategorien
Die Deutsche Ländermeisterschaft fand vom 8.10. bis 12.10.2026 im beschaulichen Duderstadt (Nähe Göttingen) statt. Bedauerlicherweise überschnitt sich der Termin mit der ersten Doppelrunde der überregionalen Ligen was einige Teams (auch uns) schwächte. Damit war die Meisterschaft nicht so stark besetzt wie in den vorherigen Jahren. Dennoch war das Event sehr gut organisiert, der Spielsaal und die Verpflegung hervorragend und genügend Möglichkeiten zum sportlichen Ausgleich vorhanden.
Wir gingen als 5. der Setzliste an den Start und hofften in den Kampf um die Medaillen eingreifen zu können.
Aufstellung
- Alfred Nemitz (USC Magdeburg; Runde 1-3)
- Arne Herter (AEM; Runde 4-6)
- Sebastian Haubold (AEM)
- Jakob Nönnig (AEM)
- Igor Shevchenko (AEM)
- Anastasia Voigt (Saalespringer Halle)
- Laura Marie Rössling (AEM),
- Jonas Schulze (Schachzwerge Magdeburg),
- Greta Müller (Hettstedt)
- Alona Dobrynina (USC Magdeburg)
Als Favorit galt einmal mehr die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen, die dieser Rolle, wenn auch nicht ganz souverän, gerecht worden.
Der Start gelang mit einem 7:1 Kantersieg gegen die Nordlichter aus Schleswig-Holstein auf ganzer Linie. In der 2. Runde saßen wir aber auf der „Empfängerseite“ eines Debakels und mussten uns 1,5:6,5 gegen die starke Mannschaft aus Baden geschlagen geben. Runde 3 geriet zur Zitterpartie gegen Württemberg, es ging hin und her und man konnte nie vorhersagen, wie das Match ausgehen würde. Die Mannschaft behielt die Nerven und fuhr einen wichtigen 4,5:3,5 Sieg ein. Nach dem spielfreien Nachmittag gingen wir, bestens erholt und vorbereitet, in den Vergleich mit Niedersachsen und siegten sicher mit 5,5:2,5. Das darauffolgende Derby gegen Sachsen war extrem spannend. Zwar führten wir mit 4:1, an den restlichen drei Brettern war aber die Lage keineswegs klar. Sachsen kam auf 4:3 heran, Igor behielt aber in einer Seeschlange die Kontrolle und stellte den 5:3 Sieg klar. Somit standen wir auf Platz 3 der Tabelle und mussten gegen NRW ran. Wir hielten das Match lange offen, mussten uns aber schlussendlich mit 3:5 geschlagen geben. In der letzten Runde ging es gegen Hessen.
Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg und eine Medaille ist sicher. Aber an diesem Tag lief wenig bis nichts zusammen und wir mussten eine klare 2:6 Niederlage einstecken. Dadurch rutschten wir auf Platz 6 im Endklassement ab, dürfen aber dennoch zufrieden mit dem Auftritt unserer jungen Mannschaft sein, Sebastian sicherte sich zudem den Brettpreis für das 3. Brett. Potenzial ist reichlich vorhanden und nächstes Jahr kann der Sprung auf das Podest definitiv gelingen. Aber bis dahin ist noch viel Arbeit zu leisten.
Eine ganze Woche Schach. Eine ganze Woche Sommer. Und hoffentlich eine Woche, von der unsere Kinder und Jugendlichen noch lange erzählen werden. 🥰
Vom 15. bis 21. August 2027 heißt es im Ferienpark Zichtau: Koffer abstellen, Schachbrett aufbauen und rein ins Abenteuer!
Die Landesschachjugend Sachsen-Anhalt lädt Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zu unserem Sommerlager 2027 ein – und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob gerade erst die ersten Schachzüge gelernt wurden oder bereits regelmäßig Turniere gespielt werden.
Natürlich wird Schach gespielt und trainiert. ♟️
Aber ein Sommerlager wäre kein Sommerlager, wenn sich eine ganze Woche lang alles nur um 64 Felder drehen würde. 😉
Auf unsere Teilnehmer warten Natur und See, Sport und Bewegung, Workshops, gemeinsame Aktionen, jede Menge Zeit miteinander und auch die eine oder andere Überraschung, die wir heute natürlich noch nicht verraten.
🤫🌲☀️
Denn am Ende soll es nicht nur darum gehen, besser Schach zu spielen. Es geht um gemeinsame Erlebnisse. Um neue Freundschaften. Um Abende, an denen keiner ins Bett möchte. Um Lachen, Abenteuer und Geschichten, die man später noch erzählt. Und um dieses ganz besondere Gefühl, nach einer Woche mit einem Haufen schöner Erinnerungen wieder nach Hause zu fahren. 💛
🏕️ Untergebracht sind wir direkt im Ferienpark Zichtau. Für Vollverpflegung mit Frühstück, Mittag- und Abendessen ist gesorgt und während der gesamten Woche werden die Kinder und Jugendlichen von einem erfahrenen Team der Landesschachjugend Sachsen-Anhalt begleitet.
❗ Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2027. ❗️
Alle wichtigen Informationen für Eltern findet ihr direkt im Anschluss an diesen Beitrag in den Dateien. Dort stellen wir die Elterninformation sowie die benötigte Elternerklärung als beschreibbare PDF zur Verfügung.
Und jetzt bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wer ist 2027 dabei, wenn es heißt …
♟️ SCHACH
☀️ SOMMER
💛 FREUNDE
Wir freuen uns auf eine unvergessliche Woche mit euch! 🌲♟️☀️
⚠️ Noch 66 freie Plätze ⚠️
Wichtige Informationen