Eben startete die sechste Runde der Jugendlandesmeisterschaften in der Landessportschule Osterburg. Alle Informationen und Berichte sind auf der JLEM-Sonderseite zu finden.
Für unser Team ging es am Samstag im Finalpool in die entscheidende Phase des Turniers. Dort wartete zunächst die Auswahl aus Island – ein ausgeglichener und hart umkämpfter Mannschaftskampf. Zwischenzeitlich geriet unser Team durchaus unter Druck, konnte sich jedoch mit viel Einsatz und Kampfgeist ein wichtiges 5:5 sichern. Ein wichtiger Punktgewinn, der die Ausgangslage für das Finale offen hielt.
Im abschließenden Duell gegen Rotterdam entwickelte sich erneut eine echte Zitterpartie. Lange Zeit war kein klarer Vorteil auf einer Seite erkennbar, und viele Partien gingen gleichzeitig in die kritische Phase. Erst in der Zeitnot zeigte sich die Nervenstärke unseres Teams: Lotte und Gustav konnten ihre Partien für sich entscheiden und drehten damit den Mannschaftskampf zu unseren Gunsten. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 5,5:4,5-Erfolg – und damit der Turniersieg für Sachsen-Anhalt.
Im anschließenden Blitzturnier stand vor allem Anton im Fokus, der ungeschlagen durch das Feld marschierte bis er auf den Ehrengast der Veranstaltung traf: Jorden van Foreest. Der Großmeister hatte noch ein paar Asse im Ärmel und so fand Antons Serie ein Ende – eine Niederlage, die seiner starken Gesamtleistung jedoch keinen Abbruch tat.
Der Tag fand seinen festlichen Abschluss beim Galadinner im Novotel Monaco. In stilvollem Rahmen wurde ein Drei-Gänge-Menü serviert, bevor die offizielle Siegerehrung stattfand. Dabei wurde auch bereits der Blick nach vorne gerichtet: Mit Reykjavík steht die Hauptstadt Islands als nächster Austragungsort in 2027 fest.
Der ohnehin ereignisreiche Samstag klang entsprechend spät aus – für unseren Startrainer Christian Böhm endete er mit einer besonderen Szene: In der Hoffnung die Wette nicht einlösen zu müssen bot er Arne als besondere Motivation vor dem Turnier an Ihn mit Wasser aus der Siegertrophäe übergießen zu dürfen – sollte das Team das Turnier gewinnen. Die „Pokaldusche“ ward also Pflicht und die Schuld wurde natürlich beglichen.
Am Sonntag ließ das Programm noch etwas Luft zum Durchatmen: Der Rückflug war erst für den Abend angesetzt, sodass sich dem Team sogar noch die Gelegenheit für einen kurzen Abstecher ins berühmte Casino von Monaco ergab.
Damit endet ein rundum gelungenes Turnier: sportlich erfolgreich, spannend bis zum Schluss und für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung – auf und neben dem Brett.
Die erste Präsidiumssitzung des Jahres 2026 führte die Präsidiumsmitglieder des LSV nach Coswig (Anhalt). In den Räumlichkeiten der Giese Inbau GmbH wurden sie vom Geschäftsführer und gleichzeitig Vorstandsvorsitzenden des SV Blau-Rot Coswig, Markus Hänelt, sowie Wolfgang Maly, Leiter der Schachabteilung, herzlich willkommen geheißen.
Im Rahmen der Beratungen in konstruktiver Atmosphäre wurde u. a. der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2025 genehmigt. Weiterhin wurde mit dem Beschluss einer neuen Verfahrensordnung die Arbeitsfähigkeit des Landesturniergerichts gesichert. Das Präsidium verabschiedete ferner einen Nachtragshaushalt und schuf damit die finanzielle Grundlage für die Durchführung der Norddeutschen Vereinsmeisterschaft u12w und u16w im September 2026 in Arendsee.
Nach der Genehmigung von geplanten Auszeichnungen verdienter Vereinsfunktionäre wurde das Viertelfinale des diesjährigen Landespokals ausgelost. Als Glücksfee agierte Ursula Morgenstern, Anti-Doping-Beauftragte des LSV. Dabei kommt es im Mai zu folgenden Begegnungen:
Stendaler SK I - SV Merseburg
Stendaler SK II - 1.SC Anhalt
SV Motor Zeitz - SG Aufbau Elbe Magdeburg
SG Einheit Staßfurt - SK Dessau 93